Pflegeelternschule Baden-Württemberg e.V.
Bildungsangebot für Fachkräfte - Programmbeschreibungen

„Pflegefamilie auf Zeit. Probleme der Rückführung.“


Das Kinder- und Jugendhilfegesetz verfolgt das Ziel der Beheimatung von Kindern, entweder durch unterstützende Hilfen in der eigenen Familie oder, wenn dies nicht möglich ist, in einer anderen Familie, einer Adoptions- oder Pflegefamilie.
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„Helfende Rituale über Jahr und Tag – Höhepunkte im Wochen- und Jahresablauf“


Dass Pflegekinder einen klar geordneten Tagesablauf brauchen, um Klarheit und Sicherheit im Leben zu gewinnen und letztlich damit Geborgenheit bei ihrer Pflegefamilie zu erfahren, ist zunehmend sichere
Erkenntnis.
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„Wegsuche bis ins Erwachsenenalter.“


Die kleinen Pflegekinder brauchen ein Höchstmass an Ruhe, Dauerhaftigkeit und Konfliktfreiheit im Nest der Pflegefamilie, die Schulkinder wagen unter der Führung des Erwachsenen Schritte im Lernen und Erleben außerhalb der Familiengemeinschaft.
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„Kraft schöpfen, wenn die Erziehung zum Ernstfall wird.“


„Um ein Kind zu erziehen, braucht man ein ganzes Dorf“, so ein afrikanisches Sprichwort.
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„Pflichten und Rechte der Pflegeeltern, abgeleitet aus elterlicher Verantwortung gegenüber den Kindern“


Je mehr die Bindung zwischen Pflegeeltern und Kind wächst, desto mehr erwarten die Kinder von den Pflegeeltern Zuverlässigkeit, Schutz und Gewolltsein.
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„Risiken der gemeinsamen Geschwistervermittlung – Suche nach Lösungswegen“


„Geschwisterkinder gehören zusammen“, ein schöner aber oft ein verhängnisvoller Grundsatz.
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„Erlebnispädagogik als Zugang zu Gemeinschaft und Lebensfreude“


Unser Kinder brauchen Sicherheit und Geborgenheit in einer Familiengemeinschaft. Aber das reicht nicht aus. Leben heißt wagen, Neuland betreten, entdecken lernen.
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„Auch Jugendliche können in der Pflegefamilie noch einmal neu beginnen“


Junge Menschen, die erst im jugendlichen Alter in eine Pflegefamilie kommen, können im eigentlichen Sinne keine Pflegekinder mehr sein.
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„Wenn Kinder erst im Schulalter Heimat in der Pflegefamilie finden sollen.“


Wenn Kinder erst spät in die Pflegefamilie kommen, so sind sie trotz des Neuanfangs aufgrund ihrer längeren Lebenszeit in der Herkunftsfamilie mit dieser stark verbunden und meistens können und sollten sie nicht
einfach Abschied von der Vergangenheit nehmen.
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„Soziales Netzwerk von und für Pflegefamilien.“


Bindungsgestörte Kinder tun sich schwer, sich auf das Bindungsgefüge „Familie“ einzulassen.
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„Für wen ist Umgang gut ?“


Das Gesetz misst dem Umgang gerade bei getrennt oder geschieden lebenden Eltern besondere pädagogische Bedeutung zu, damit gute, gewachsene Bindungen zu beiden Elternteilen dauerhaft erhalten bleiben.
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„Umgangsrecht – Umgangsgestaltung als pädagogische Aufgabe. Was hilft dem Kind? Wer trägt die Verantwortung?“


Der Umgang ist laut Gesetz dem Kindeswohl untergeordnet und muss daher aus pädagogischer Sicht bewertet und gestaltet werden.
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„Unser hyperaktives Pflegekind und seine traumatischen Erfahrungen. Pädagogische Wege in den Ausgleich.“


Wir Pflegeeltern sind oft ratlos, wenn wir die Diagnose Hyperaktivität oder ADHS bei den uns anvertrauten Kindern erfahren.
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„Der mühsame Entwicklungsweg alkoholgeschädigter Kinder.“


Alkoholgeschädigte Kinder stellen im Pflegekinderbereich eine besondere Gruppe dar.
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„Erziehungsalltag im Widerstreit zwischen altersbezogenen Anforderungen und frühkindlichen Nachholbedürfnissen.“


Kinder, die sehr früh in existenziellen Unsicherheiten, Ängsten und Bedrohungssituationen leben mussten, sind in ihrem Lebenswillen und Lebensmut sehr geschwächt. Altersgemäße Entwicklungsanforderungen
werden nicht selten zur fast unbezwingbaren Hürde. Diese werden oft verweigert, obwohl die Fähigkeiten dazu vorhanden sind.
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„Borderline-Erkrankungen bei den Herkunftseltern –Folgen für die Kinder – Pädagogische Herausforderung in den Pflegefamilien.“


Borderline-Erkrankungen sind gekennzeichnet durch einen bizarren Wechsel der Gefühlswelten.
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„Hilfe – mein Kind hat Pubertät !“


Was tun, wenn der junge Mensch immer unzuverlässiger wird, gar Gewalt androht, bei Anforderungen schnell aufgibt, nachts nicht nach Hause kommt, zuhause sein Zimmer verkommen lässt, Aufgaben in der Hausgemeinschaft verweigert?
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„Pflegekinderpädagogik in den verschiedenen Altersstufen.“


Die Entwicklung von Kindern vollzieht sich je nach Alter sehr unterschiedlich und es ergeben sich dementsprechend besondere Erziehungsaufgaben für die Pflegeeltern.
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„Über die Alltagsregel in die Liebe wachsen – Pflegekinder müssen anders lernen.“


Kinder, die in ihrer frühen Lebensphase, in ihren Existenzerfahrungen kein Vertrauen in die Welt und die Menschen entwickeln konnten, sind oft lange Zeit nicht in der Lage, in den neuen, Halt gebenden Pflegefamilien Regeln und Liebe annehmen zu können.
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