17.11.2012 Wege und Irrwege aus der Pubertät ins Erwachsenenalter
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| Termin: | Samstag, 17.11.2012 |
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Tagesseminar:
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10.00 – 16.00 Uhr (mit Kinderbetreuung) |
| Veranstaltungsort: | Stuttgart |
| Referenten: | Prof. August Huber |
Kleine Pflegekinder brauchen ein Höchst-maß an Ruhe, Dauerhaftigkeit und Konfliktfreiheit im Nest der Pflegefamilie. Schulkinder wagen unter Führung des Erwachsenen Schritte im Lernen und Erleben außerhalb der Familiengemeinschaft.
Ab der Pubertät bis ins Erwachsenenalter stellen sich die Entwicklungssituation und entsprechend die pädagogische Begleitung völlig anders dar: Wie finde ich meinen eigenen Weg ins Leben, wo finde ich die Orientierung? Es ist die Zeit der Entscheidungen, des Ausprobierens, der neuen Erfahrungen; die Zeit der Irrwege, des Lernens über Versuch und Irrtum und des Immer-Wieder-Beginnens.
Hilfe von den Pflegeeltern, die immer absolut wichtig sind, ist das Mutmachen, das Gespräch über den jeweiligen Scherbenhaufen, über das Wiederanfangen – ist das Dranbleiben. Keine Erfahrung ist schädlich, wenn daraus gelernt werden kann und will. Das Denken muss schrittweise in Gang kommen. Wollen und Tun sollen in Einklang kommen – ein langer, langer Weg – wobei es gilt, den Mut nicht zu verlieren. Dies gilt vor allem für die den jungen Menschen begleitenden Erwachsenen. Die Irrwege, oft wiederholt mit immer gleichem unbefriedigendem Ergebnis, eröffnen schließlich doch einen Ausweg aus dem Labyrinth.


