24.03.2012 Basisprogramm Modul 1
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| Termin: | Samstag, 24.03.2012 |
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Tagesseminar: |
10.00 – 16.00 Uhr (mit Kinderbetreuung) |
| Veranstaltungsort: | Stuttgart |
| Referent: | Prof. August Huber Dr. Leni Schwarz |
„Liebessehnsucht und aggressive Abwehr“
Kinder, die in der Frühphase ihres Lebens existentielle Nöte erfahren haben, mussten lernen, um ihr Überleben zu kämpfen. Erziehung bedeutet in diesem Zusammenhang, die Kinder aus der Widerspruchssituation von „Sehnsucht nach Geborgenheit und gleichzeitiger Ablehnung der von den Pflegeeltern angebotenen Liebe“ herauszuführen in die Möglichkeit, Geborgenheit annehmen zu können. Dazu sind Verstehen, Geduld, aber auchkonsequente Führung und Schutz der Kinder notwendig. Anhand alltäglicher Konfliktsituationen werden Lösungswege gesucht und aufgezeigt.
„Halt geben durch Führung im Alltag“
Der Alltag mit seinen sehr unterschiedlichen Erfahrungs- und Anforderungsbereichen erfordert klare und nicht hinterfragbare Regelungen. Für haltlose und ungehaltene Kinder bedeutet dies eine ganz und gar ungewohnte Erfahrung. Sie brauchen Hilfe vor allem in den Übergangssituationen des Alltags. Mit Hilfe kreativer Rituale kann den Kindern die Annahme des Tagesrhythmus erleichtert werden. Im Erfahrungsaustausch über das tägliche Ausprobieren von hilfreichen Übergangsritualen können die Pflege- und Adoptivelternmanch neue Anregung erhalten.
Das Modul ist Teil des Basisprogramms "Für eine gelingende Erziehung – Grundwissen zum Verstehen".
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