04.02.2012 Von sicher und unsicher gebundenen Kindern
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| Termin: | Samstag, 04.02.2012 |
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Tagesseminar: |
10.00 – 16.00 Uhr (mit Kinderbetreuung) |
| Veranstaltungsort: | Stuttgart |
| Referent: | Dr. Leni Schwarz Marie-Luise Hepp |
Das Neugeborene entwickelt eine spezielle Beziehung zu seinen Eltern, die ihm Schutz und Beruhigung bei seinen Bezugspersonen in objektiv vorhandenen oder subjektiv erlebten Bedrohungen gibt. Konkretes Bindungsverhalten wird also immer wieder in Alarmsituationen aktiviert und von der Eltern-Kind-Interaktion bestimmt.
Doch was muss geschehen, damit ein Kind „sicher“ gebunden ist, und was, damit ein „unsicher –vermeidendes “ Kind oder ein „ängstlich – widerstrebendes“ Kind, die Ressourcen und kompensatorischen Kräfte aufbauen kann, so dass es nicht zu Entwicklungsstörungen kommt ? Diese Fragen und Überlegungen gehören bei sehr vielen Pflege – und Adoptivkindern unmittelbar zur Kernproblematik.
Interessant dürfte für uns weiter auch die Frage sein, wie sich die verschiedenen Bindungstypen in das Erwachsenenalter hinein auswirken und Interaktionen prägen.


